Dienstag, 25. August 2015

Gebrabbel zu Wie Monde so silbern


Es sind schon mindestens 2 Monate vergangen, als ich Wie Monde so silbern beendet habe. Ich habe mir überhaupt keine Notizen beim Lesen gemacht, geschweige denn Stellen im Buch markiert oder Ähnliches. Ich wollte Cinders Geschichte einfach nur mal so für mich lesen also ließ ich alles andere bleiben und konzentrierte mich einfach nur voll und ganz auf die Story um mich davon einlullen zu lassen. Allerdings gefiel mir Wie Monde so silbern dann so gut, dass ich unbedingt noch ein bisschen was dazu sagen möchte, also sauge ich mir nun einfach mal alles aus den Fingern, was mir so in Erinnerung geblieben ist und was ich loswerden will.


Cinder lebt bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern, arbeitet als Mechanikerin und versucht gegen alle Widerstände, sich nicht unterkriegen zu lassen. Als eines Tages in unauffälliger Kleidung niemand anders als Prinz Kai an ihrem Marktstand auftaucht, ist das der Auftakt zu umwälzenden Ereignissen: Warum braucht der Prinz ihre Hilfe? Was hat es mit dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich, die Prinz Kai unbedingt heiraten will? Und warum um alles in der Welt soll Cinder der Schlüssel zu einem Heilmittel gegen die Blaue Pest sein, die täglich mehr Todesopfer fordert? Die Ereignisse überschlagen sich, bis sie in dem großen Ball, auf dem Cinder sich einschmuggelt, ihren Höhepunkt finden. Und diesmal wird Cinder mehr verlieren als nur ihren Schuh ...[QUELLE]   

Die Idee ein altbekanntes Märchen neu zu gestalten, ist zwar nicht gerade neu, aber ich mag es zu sehen was die Autoren daraus gemacht haben, und wie es verschiedene Versionen von verschiedenen Schriftstellern gibt, die alle auf demselben aufgebaut sind (Wie Beastly, Kissed, Magical, Alice im Zombieland ... ) und diese miteinander zu vergleichen. Ich habe zwar noch nicht viele solcher Bücher gelesen, aber für mich Sticht Wie Monde so silbern jetzt schon direkt aus der Masse raus. Und wenn ich mir die nachfolgenden Teile so anschaue, finde ich, dass die gesamte Luna-Chroniken-Reihe was Besonderes ist. In jedem weiteren Teil wird ein anderes Märchen näher rangenommen, aber dennoch haben sie direkt miteinander zu tun und das gefällt mir sehr gut! Die weiteren Teile befinden sich noch nicht in meinem Besitz, aber ich glaube, ich kann es nicht mehr lange aufschieben. Marissa Meyer hat auf jeden Fall sehr hart an ihrer kleinen Welt gearbeitet und ich finde es sehr komplex, wie alle kleinen Zahnräder der Teile ineinandergreifen und die Story in eine Richtung lenken. Schon hier hört man entfernt von Personen, die in den Folgebändern die Führung übernehmen.

Ein weiterer Punkt, der mir sehr an dem Buch gefallen hat, war der Ort an dem das ganze spielt. Cinder lebt in einem Asien, das nicht mehr so ist, wie wir es kennen, sondern eine mögliche Zukunftsversion davon. Roboter gehören schon lange zum Alltag und helfen den Menschen bei vielen Sachen wie dem Haushalt, der Arbeit etcetera. Es gibt Menschen, die zum Teil Roboter sind, sie haben einen mechanischen Arm, der mit dem Nervensystem verbunden ist, beispielsweise. Einer von diesen Menschen ist Cinder, unsere Hauptfigur. Sie wird durch ihre teils Unmenschlichkeit überall ausgestoßen und minderbewertet. Dennoch suhlt sie sich nicht in Selbstmitleid, sie muss ihre Andersartigkeit zwar verstecken, aber dennoch findet sie immer wieder Kraft das Leben in die Hand zu nehmen und repariert es.
Ich habe mit großem Vergnügen über die Welt von Cinder gelesen und gemeinsam mit ihr über all die Rätsel nachgegrübelt. Und auch von der Spannung her ist die Geschichte stets fesselnd gewesen. In Momenten, in denen ich nicht gelesen habe, vielen meine Gedanken wieder auf das Buch zurück und ich sinnierte schon darüber nach, was wohl als Nächstes kommen wird oder wie was zusammenhängt und welche Richtung die Handlung nun einschlagen wird, nur um am Ende doch aus den Socken gehauen zu werden.

Kommentare:

  1. Mir hat die Reihe bisher auch super gut gefallen und ich kann dir in den genannten Punkten auch nur zustimmen. Die Charaktere sind toll und ich finde es klasse wie die Autorin es geschafft hat alles so miteinander zu verknüpfen. Ich bin schon sehr gespannt auf den letzten Band ^^

    Liebe Grüße,
    Jenny

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  2. Ich wollte dieses Buch nie nie nie lesen weil ich dieses Technik-Mechanik-Brimborium so beknackt fand. Vielleicht verwechsel ich das jetzt, aber ich bilde mir ein, gelesen zu haben, dass Cinder in ihrer Arbeit irgendwie in einer Kapsel um die Erde kreist?! Und das ist einfach so gaaar nicht meins und ich fand das einfach nur blöd. :D

    Ich muss aber sagen, obwohl mich das Buch nie interessiert hat, hast du mich mit deinem Post doch neugierig gemacht. Die Mechanik wirkt auf mich jetzt gar nicht mehr so schlimm ;) Ich finde man merkt aus deinem Geschriebenen ganz genau, wie gut dir das Buch gefallen hat und was du dabei gefühlt hast, und ich liebe solche Bücher, bei denen ich dann vor Begeisterung sprudle. Leider sprudle ich dann oft so lang, dass es für eine Rezension meist nicht reicht ... falls das Sinn macht ... na egal ^^

    Alles Liebe,
    Sandra

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Haaaallöchen!
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Liebe Grüße
Jessi